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Werkmappe für die Feuerwehr
minimieren

JUGENDFEUERWEHR ist mehr als Technik und Wettkampf...

Eine Werkmappe für den Jugendfeuerwehralltag

Herausgeber:

Brandenburgisches Institut für Gemeinwesenberatung – demos, Benzstraße 10-12, 14482 Potsdam
Landesjugendfeuerwehrverband Brandenburg e.V. – Geschäftsstelle, Holzmarktstraße 6, 14467 Potsdam

Einleitung: „Was lange währt...“ Zur Entstehung dieser Werkmappe

Bereits Ende der 90er Jahre nahmen wir als Landesjugendfeuerwehr Brandenburg (LJF-BB) bei den Jugendwarten das Bedürfnis wahr, sich nicht nur mit Technik und Einsatz, sondern auch spielerisch mit den sozialen Kompetenzen und der Bildung unserer Kinder und Jugendlichen zu befassen. Die wenigsten von uns sind Pädagoginnen und Pädagogen, doch das, was wir in unseren Jugend- feuerwehrgruppen leisten, ist pädagogische Arbeit.

Wir verrichten sie nach bestem Wissen und Gewissen, mit großem Engagement und unter Einsatz unserer Zeit und individuellen Fähigkeiten. Davon lebt die LJF im Land Brandenburg. Unsere Feuerwehrdienste erfolgen auf dem Boden der Demokratie und unseres Wertegefüges, das sich uneingeschränkt auf die allgemeinen Menschenrechte bezieht. In diesem Sinne bilden wir uns selbst und geben diese Werte dann an unsere Kinder und Jugendlichen weiter. Die vorliegende Werkmappe soll uns methodisch und inhaltlich dabei unterstützen. Die Jugendwartinnen und -warte können diese Werkmappe wie eine Rezeptsammlung immer weiter für sich ergänzen.

Immer wieder wird unser Miteinander durch extremistisches Gedankengut (z.B. in Bezug auf den Nationalsozialismus und Fremdenfeindlichkeit), durch Herabwürdigung anderer oder gewalttätige Auseinandersetzungen auf die Probe gestellt. Ja, auch wir sind anfällig für Intoleranz und Men- schenverachtung.

Um dem angemessen begegnen zu können, hat der Landesfeuerwehrverband Brandenburg am 22.11.2007 eine Kooperationsvereinbarung mit der Koordinierungsstelle „Tolerantes Branden- burg“ im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport abgeschlossen, der auch wir verpflichtet sind. Damit es nicht bei diesem politischen Signal und dieser unverzichtbaren Absichtserklärung bleibt, folgten weitere Schritte, u.a. in der LJF-BB.

Ein solcher Schritt ist diese Werkmappe, mit der wir unsere Leitsätze umsetzen und an unsere Basis weitergeben.Dadurch gewinnt jeder und jede. Die Leitsätze werden lebendig: „Wir stehen für soziales Engagement, Gemeinschaft und Solidarität. (...) Wir beziehen gegen rassistisches und gewalttätiges Verhalten entschlossen und eindeutig Stellung. (...) Wir verstehen uns als Vorbilder für die uns anvertrauten jungen Menschen. Wir leben Zivilcourage und Engage- ment vor und motivieren zu Demokratie und gesellschaftlicher Verantwortung. Deshalb hat Rechtsextremismus keinen Platz bei uns.“

Die vorliegende Werkmappe gliedert sich in vier Bereiche: die Darstellung von Lernsituationen (Gefahr erkannt – Gefahr gebannt), eine Ideensammlung für den Jugendgruppenalltag (Ballons), einen Übungs- und Methodenteil zum praktischen Arbeiten mit den Jugendlichen (Wasser marsch!) und einen Wissensspeicher (Schlüsselbegriffe), der zum Nachschlagen anregen soll. Das vorliegende Material geben die Landesjugendfeuerwehr Brandenburg gemeinsam mit dem Brandenburgischen Institut für Gemeinwesenberatung - demos heraus, das uns über seine Mobi- len Beratungsteams tatkräftig unterstützt und bei der Fortschreibung und Nutzung berät.

Wir bedanken uns bei allen, die durch ihr Engagement zum entstehen dieser Werkmappe beige- tragen haben.

Knut Paschke, Landesjugendfeuerwehrwart

Dirk Wilking, Geschäftsführer demos

Cordula Mittelstädt, LJF-BB, Fachbereichsleiterin Bildung

Sie können die Mappe - so lange der Vorrat reicht - in den oben genannten Geschäftsstellen der Herausgeber bestellen oder als PDF-Datei hier herunterladen:

JUGENDFEUERWEHR ist mehr als Technik und Wettkampf... als PDF-Datei (6,6 MB)

Die Herausgeber wünschen ausdrücklich eine Vervielfältigung und den vielfachen Gebrauch!

Der Landesjugendfeuerwehrverband im Internet: www.ljf-bb.de

 

Die Erstellung der Werkmappe wurde gefördert durch das

im Rahmen des bundesprogramms

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